3. Preis für Bürogebäude mit Ausstellungsraum, München

Das neue Gebäude ist städtebaulich eingebunden in eine offene Blockrandsituation und hat eine innere, eher privatere und eine äußere, eher öffentlichere Fassade. Laut Bebauungsplan soll die nördliche Stirnseite des Gebäudes begrünt sein.Diese besondere Situation wird über die Ausformulierung von sich leicht unterscheidenden Fassaden interpretiert. Im Inneren ergeben sich dadurch individualisierte Arbeitsplatzsituationen, die jeweils ihre eigene, der Position im Stadtraum geschuldete, spezifische Qualität haben. Die Galerie wird als Haus im Haus artikuliert und zeichnet sich als Hohlraum, ausgeschnitten aus dem Gesamtvolumen, in der Fassade ab. Die Ausbildung eines leicht geneigten Satteldaches verstärkt den Eindruck eines autonomen Bauvolumens innerhalb des orthogonalen, blockhaften Gebäudes und bringt zusätzlich natürliches Tageslicht in das Innere der Galerie. Es entsteht eine identitätsstiftende Gesamtfigur, die die unterschiedlichen Nutzungen adäquat zum Ausdruck bringt.